DEIN MASS – Nachhaltigkeitsausstellung – 24. Juni bis 14. Juli

Was braucht man wirklich für ein gutes Leben? Und wie viel von den Gütern dieser Erde darf jede und jeder dafür nutzen? Zwei von vielen Fragen, die bei der Ausstellung „DEIN MASS – Nachhaltigkeitsausstellung im Garten der Kirchen“ der Evangelischen Jugendarbeit vom 24. Juni bis 14. Juli im Kirchengarten auf der Bundesgartenschau Heilbronn thematisiert werden.

Ein großes Modell visualisiert die auf unserer Erde zur Verfügung stehenden Ressourcen und deren Verbrauch. Eingeladen wird zum Mitmachen, Nachdenken und zum Austausch mit anderen. Zum Beispiel gerade über das richtige Maß: Von nichts zu viel, von allem das richtige  Maß! So lautet die einfache und praktische Regel, damit für alle Menschen das  Leben gut ist. Doch was ist das richtige Maß? Warum wird die Regel so oft missachtet? Warum nehmen sich wenige viel mehr als sie brauchen?

 

Idee

Essen und Trinken, Mobilität, Smartphone und Internet, Wasser, Kleidung, Reisen, Schokolade, Glück und Bildung was braucht man wirklich für ein gutes Leben? Und wie viel von den Gütern dieser Erde darf jede und jeder dafür nutzen? Von nichts zu viel, von allem das richtige Maß! So lautet die einfache und praktische Regel, damit für alle Menschen das Leben gut ist.

Doch was ist das richtige Maß? Warum wird die Regel so oft missachtet? Warum nehmen sich wenige viel mehr als sie brauchen? Warum haben so viele nicht genug zum Leben? Und das, obwohl genug für alle da ist!

Denk über diese Fragen nach. Tausch dich mit anderen aus. Bestimm dein Maß der Dinge!

Gastgebende Jugendgruppen der regionalen Bezirk- und Ortsjugendwerke wie CVJMs heißen die Besucher*innen der Ausstellung willkommen und begleiten die Stationen.

Die Ausstellungselemente stammen aus der Ausstellung der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland im youngPOINTreformation der Weltausstellung Reformation in Wittenberg 2017.

 

Stationen

Ein großes Modell visualisiert die zur Verfügung stehenden Ressourcen bzw. deren Verbrauch. Aus großen Behältnisse kann der Besucher portionsweise Getreide entnehmen.

Jeder Besucher erhält eine leere Flasche, die das Volumen an Verbrauch symbolisiert, das jedem von uns – für nachhaltiges Leben auf der Erde – pro Jahr zur Verfügung steht.

Jedes Behältnis steht für eine Lebensweise, ressourcenintensive Aktivitäten wie z.B. Flugreisen oder übermäßiger Fleischkonsum, führen zu mehr Entnahme des Getreides/der Ressource als eine sparsame Lebensweise. Durch die Unterschiede der Mengen wird plastisch vermittelt, welche Lebensweisen mehr Ressourcen verbrauchen als andere. In Summe bringt das Granulat das Behältnis für die meisten von uns zum Überlaufen.

  • Fleisch: Wie oft isst du Fleisch und Wurst?
  • Mobilität: Wie bist du unterwegs?
  • Schokolade: Wie oft genießt du Schokolade?
  • Saisonale und regional: Wie oft kaufst du saisonales Obst und Gemüse aus deiner Region?
  • Flugreisen: Wie oft fliegst du?
  • Klamotten: Wie oft und wo kaufst du deine Kleidung? […]

Wenn alle Menschen auf der Erde so viele Rohstoffe verbrauchen und so viel CO2 ausstoßen würden wie wir in Deutschland, bräuchten wir die Erde viermal. Das, geht auf Kosten der Umwelt und anderer. Überleg dir, was du anders machen kannst.

Die Vereinten Nationen formulieren in ihren Sustainable Development Goals die Ziele nachhaltiger Entwicklung.

Wir nutzen die Flaschen „Das Maß der Dinge“ um eine Auswahl nachhaltiger Projekte zu präsentieren.

Klimawandel, Finanzkrise, Hungersnöte, Massentierhaltung, Umweltverschmutzung, Rohstoffplünderung, Kriege, Menschen auf der Flucht – die Welt steckt voller Krisen. Damit diese Probleme gelöst werden und alle Menschen auf der Erde gut leben können, haben die Vereinten Nationen 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung aufgestellt. 195 Länder haben sich zu ihrer Umsetzung bekannt, Nichtregierungsorganisationen achten darauf, dass es nicht bei leeren Versprechungen bleibt. Und auch du kannst dich dafür stark machen durch einen umweltfreundlichen und gerechten Lebensstil oder durch dein Engagement in einer der vielen Nichtregierungsorganisationen. Entscheidend ist, die Ziele zu kennen.

Ausstellungsgestaltung Zitierte Texte: Veit Laser, Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland, Design und Grafik: FORM-ID Berlin

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